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Jagdtiere der Steinzeit, Ausstellung von Rainer Schmidt

Anmeldung zur Hundesausbildung

Ausbildungslehrgänge für Jagdhunde

Unsere Kreisjägerschaft führt auch in diesem Jahr wieder Ausbildungslehrgänge für Jagdhunde zur Vorbereitung auf die HZP, Gebrauchshundeprüfung und VGP durch. Die erste Zusammenkunft, gleichzeitig Termin für die Anmeldung zur Teilnahme, findet am Sonntag, den 21.02.2010 um 10.00 Uhr im „Schützenhof“ in Schalkholz statt. Die Papiere der Hunde sind mitzubringen. Weitere Auskünfte erteilt der Kreishundeobmann Klaus Detlef Harbeck aus Hövede, Telefon 04838 – 7161.

Fütterungsverbot aufgehoben

Diese Mitteilung erreichte uns heute von der Unteren Jagdbehörde unseres Kreises:

Jäger dürfen jetzt ausnahmsweise füttern

Die Untere Jagdbehörde des Kreises Dithmarschen teilt mit, dass ab sofort den Jägern im Kreisgebiet gestattet ist, das Wild artgerecht zu füttern. Dieses ist sonst ausdrücklich verboten!

Mit der sogenannten „Notzeit für Wildtiere“ reagiert die Untere Jagdbehörde des Kreises Dithmarschen auf die angespannte Futtersituation der Tiere auf Grund des strengen Winters. Jetzt können Heu, Stroh, Getreide, Eicheln, Kastanien, Silage und Rüben an den dafür eingerichteten Stellen gefüttert werden, weil die Tiere aufgrund der dichten Schneedecke und des tief gefrorenen Bodens nicht mehr genügend Nahrung finden.

Erheblich eingeschränkt wird auch die Jagd. Im Umfeld von 200 Metern von Futterstellen ist der Abschuss von Schalenwild verboten.

Die Untere Jagdbehörde empfiehlt weiterhin, die Wildtiere in ihrem Lebensraum nicht unnötig zu beunruhigen. Hunde sollten möglichst an der Leine geführt werden. Das Recht der Wildfütterung obliegt nur den Jagdausübungsberechtigten und denen von ihnen bestimmten Personen.

Fütterungsverbot - Illegale Fütterung von Wildvögeln

Folgende Nachricht erhielten wir vom

Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume |

Postfach 71 51 | 24171 Kiel
Per E-Mail

Kreise / kreisfreie Städte

 Dr. Anette Jacks

This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Telefon: 0431 988-5039

Telefax: 0431 988-5246

 15.02.2010

Tierische Nebenprodukte

Illegale Fütterung von Wildvögeln mit Fleischresten

Aus gegebenem Anlass weise ich darauf hin, dass eine Fütterung von Wildvögeln (Greifvögeln) mit Schlachtabfällen auch unter den derzeitigen Witterungsverhältnissen grundsätzlich n i c h t erlaubt ist.

Die Entscheidung 2003/322/EG gilt nicht für Deutschland, damit ist die Verfütterung von K1-Material an aasfressende Vögel derzeit nicht möglich; dies könnte erst nach Aufnahme von DE in die o.g. Entscheidung unter Einhaltung der dort aufgeführten Bedingungen durchgeführt werden.

Die gemäß VO (EG) Nr. 1774/2002 prinzipiell mögliche Verfütterung von K2- und K3-

Material mit einer Ausnahmegenehmigung nach Art. 23 setzt das Vorhandensein umfangreicher Sicherungsmaßnahmen und Dokumentationsverpflichtungen voraus. Diese Voraussetzungen sind nach meiner Kenntnis derzeit in Schleswig-Holstein nicht gegeben.

Die o.g. EU-rechtlichen Vorschriften gelten im Übrigen auch für die Beschickung von sog. Luderplätzen zum Anlocken von Raubwild wie z.B. Fuchs, Marder oder Marderhund.

Um eine Fleischfütterung aasfressender Wildvögel dennoch vornehmen zu können, kann von hier aus nur empfohlen werden, auf Schalenwildkadaver zurückzugreifen, die generell nicht der Beseitigungspflicht unterfallen und in der Natur verbleiben dürfen.

Sofern Schalenwildkadaver durch Dritte (z.B. durch Verbände oder Privatpersonen) zum Zweck der Fütterung ausgelegt werden sollen, ist die vorherige Abstimmung mit den jeweils zuständigen Amtstierärzten und Jagdausübungsberechtigten erforderlich.

Der Landesjagdverband, die Naturschutzbehörden und -verbände werden von mir ebenfalls unterrichtet.

gez.
Dr. Anette Jacks

746 Euro für die Kinder auf Haiti

Das fürchterliche Erbeben auf Haiti hat auch die Mitglieder unserer Kreisjägerschaft sehr betroffen gemacht. Auf der Erweiterten Vorstandssitzung am 17.02. wurde auf Antrag der einstimmige Beschluss gefaßt, je Mitglied 1,00 € zu spenden. Die Haiti Kinderhilfe e.V. erhält somit in den nächsten Tagen 746,00 €.

Uwe Paulsen

Immer noch Notzeit für Wildtiere

Es ist noch kein Ende der akuten Notzeit des Wildes in Sicht. Naturverbundene Dithmarscher und Dithmarscherrinnen machen sich Sorgen um die an vielen Stellen Dithmarschens in Not geratenen Wildtiere. Aus einigen Jagdrevieren wird uns gemeldet, dass vermehrt verendete Wildtiere gefunden werden. Mit gezielten Fütterungsaktionen versuchen Jägerinnen und Jäger dem Wild über die Runden zu helfen. Unterstützt werden könnten diese Anstrengungen, wenn bei der Knickpflege oder Baumfällaktionen in den einzelnen Revieren das Dünnholz z. Zt. nicht abtransportiert und auch nicht geschreddert würde. Viele Wildtiere äsen die Knospen, Tannennadeln, vertrocknete Blätter oder schälen die Rinde der Zweige bzw. Stämme.

Uwe Paulsen

Ehrungen im Hegering 14 Dellstedt - E. A. Ove verabschiedet

Auf der Jahreshauptversammlung des Hegering 14 Dellstedt wurde Ernst August Ove nach 32 Jahren Einsatz als Hegeringleiter mit einem persönlichen Geschenk von den Jägerinnen und Jägern verabschiedet. Er bedankte sich für die jahrelange gute Zusammenarbeit. Ein besonderer Dank galt seinem langjährigen Vertreter und Weggefährten Hans Werner Jöns, der in seinen Abschiedsworten die engagierte Arbeit Oves für die Jagd und den Naturschutz würdigte. „Mir tut das sehr, sehr leit! Aber mit 73 Jahren darf man auch Schluss machen,“ so Jöns. Ove war viele Jahre Mitglied des engeren Vorstandes der Kreisjägerschaft und hat sich um die Wiedereinbürgerung des Birkwildes in der Eider - Treene - Sorge - Niederung eingesetzt und verdient gemacht. Gerd Scharp aus Dellstedt wurde einstimmig zum Nachfolger von Ernst August Ove gewählt. Als Anerkennung langjähriger Zugehörigkeit zur jagdlichen Organisation wurde die Treuenadel des Deutschen Jagdschutzverbandes e.V. für 25 Jahre Mitgliedschaft an Ernst - Wilhelm Behrens, für 40 Jahre an Dieter Bruchmann und für 50 Jahre an Hermann Glüsing  und Udo Rickert verliehen.

Im Bild von links: Udo Rickert, E. A. Ove, Dieter Bruchmann, E. W. Behrens u. Gerhard Scharp

Text und Bild: Uwe Paulsen

In neun Jahre über 1000 Nistkästen gebaut

26 Jägerinnen und Jäger der Kreisjägerschaft Dithmarschen Nord e.V. und zwei Jugendliche trafen sich am 13.03.2010 in der Halle bei Zimmermeister Sönke Schallhorn in Kleve zum traditionellen Nistkastenbau mit anschließendem Erbsensuppeessen. Alles war wieder prima vorbereitet. Nach gut zwei Stunden konzentrierter Arbeit waren 130 Nistkästen fertiggestellt und wurden an die beteiligten 11 Hegeringe der Kreisjägerschaft verteilt. Sie werden jetzt noch rechtzeitig vor Beginn der Brutsaison in den einzelnen Revieren angebracht. Insgesamt wurden in der Halle von der Familie Schallhorn in den letzten neun Jahren über 1000 Nistkästen gebaut. Im nächsten Jahr wird dann wohl bei Schallhorn ein kleines Jubiläum gefeiert. Dann treffen sich die Jägerinnen und Jäger zum zehnten mal. Im Bild Voko Hering mit Nachwuchskraft

Text u. Bild Uwe Paulsen

Jäger treffen sich im Heider Tivoli

Schon lange vor Beginn der Jahreshauptversammlung sammelten sich an den Tafeln, an denen die Gehörne der erlegten Rehböcke des letzten Jagdjahres hingen, über 350 interessierte Jägerinnen und Jäger. Doch musste dieses Jahr festgestellt werden, dass rund ein Drittel des Rehwildes dem Straßenverkehr zum Opfer fiel. Unter die Trophäen hatten sich auch das Geweih eines Damhirsches und die Zähne eines Wildschweins gemischt. Ein deutliches Zeichen dafür, dass insbesondere das Schwarzwild auf dem Vormarsch in den Norden Dithmarschens und damit eine Bedrohung für das hier lebende Niederwild (Hase, Fasan und Rehe) ist.

Zu Beginn begrüßten der stellvertretende Kreispräsident Norbert Zimmermann und der Bürgervorsteher der Stadt Heide, Franz Helmut Pohlmann, die versammelte Jägerschaft mit launigen Worten, in denen sie die Notwendigkeit der Jagd für den Schutz von Tieren und Natur hervorhoben.

Auch der Präsident des Landesjagdverbandes , Dr. Klaus-Hinnerk Baasch, hob in seiner Rede die Verantwortung der Jäger für alle Tierarten hervor. In diesem Zusammenhang äußerte er sich auch kritisch gegenüber der Veränderung der Landschaft und den Lebensbedingungen unserer heimischen Tier- und Pflanzenarten durch die zunehmende Zahl an Biogas- und Photovoltaikanlagen. Johann Böhling, Leiter der obersten Forst- und Jagdbehörde, der Ministerin Juliane Rumpf vertrat, stimmte ihm zu.

Anschließend sprach der Landesbeauftragte für Naturschutz, Klaus Dürkop, zum Thema Artenvielfalt. Besonders kritisch sieht auch er den zunehmenden Maisanbau. Viele Stilllegungsflächen sind zugunsten von Silomais weggefallen. Er fordert die Landwirtschaft auf, vermehrt Saumbiotope oder auch Schutzflächen innerhalb der Maisfelder zu schaffen. Denn immer mehr Wiesenvogelarten stehen auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten.

Bevor Klaus-Detlef Harbeck in seiner unterhaltsamen Art noch Lob und Tadel an die Jägerschaft verteilte, wurde er mit der silbernen Verdienstnadel für seine herausragende Arbeit um die Erhaltung und Förderung des deutschen Jagdwesens geehrt. Detlef Spoerl, der seit vielen Jahren erfolgreich die Jungjägeranwärter zur Prüfung leitet, bekam die goldene Ehrennadel für 40 Jahre Mitgliedschaft im Landesjagdverband überreicht.

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