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Achtung Wildwechsel!

Häufig werden Wildunfälle im Ausmaß unterschätzt. Ein 20 Kilogramm schweres Reh besitzt bei einer Kollision mit Tempo 100 ein Aufschlaggewicht von fast einer halben Tonne.



Die meisten Unfälle passieren in den Abend- und frühen Morgenstunden, wobei Übergangsbereiche zwischen Wald- und Feldzonen besondere Gefahrenschwerpunkte darstellen. Hier ist mit regelmäßigem Wildwechsel zu rechnen, da die Tiere zur Nahrungsaufnahme vom Wald auf die Felder ziehen und danach wieder den Schutz des Waldes aufsuchen. Diese Gefahrenbereiche sind mit dem Schild "Achtung, Wildwechsel" gekennzeichnet.

Wie ein Wildunfall am besten verhindert werden kann

  • Wird durch Warnschilder "Wildwechsel" angezeigt, sofort Fuß vom Gas, langsam und konzentriert fahren. Wald- und Straßenränder sorgfältig im Auge behalten und bremsbereit sein. Denn in etwa 80 Prozent aller Fälle taucht das Wild nur 20 Meter und kürzer vor Ihrem Fahrzeug auf. Wer da zu schnell fährt, hat keine Chance mehr.
  • Die größte Gefahr droht in der Morgen- und Abenddämmerung, während der Nacht und bei Nebel.
  • Besonders gefährlich sind neue Straßen, die durch Waldgebiete führen, weil Wild die gewohnten Wechsel beibehält.
  • Ein Tier kommt selten allein. Immer mit "Nachzüglern" rechnen.
  • Nachts in bewaldeten Gegenden - wann immer möglich - mit Fernlicht fahren. So wirken die Augen der Tiere wie Rückstrahler und sind besser zu erkennen. Taucht Wild im Scheinwerferlicht auf, sofort abblenden, bremsen und hupen.
  • Besondere Vorsicht ist in Ausflugsgegenden geboten. Dort wird Wild oft aufgescheucht.
  • Von September bis Januar und von Juli bis August ist sogenannte Blatt- oder Brunftzeit. Viele Tiere sind auf "Brautschau", ihre Reaktionen sind dann spontaner und deshalb für die Kraftfahrer noch gefährlicher.
  • Bei Rast in Waldgebieten: Auf Rastplätzen und Wegen bleiben. Das Wild nicht beunruhigen. Es könnte sonst flüchtig werden und andere Kraftfahrer gefährden. Und ganz wichtig: Hunde in Wald und Feld nicht frei laufen lassen!

 



Was zu tun ist, falls es doch gekracht hat

  • Läßt sich ein Zusammenprall mit dem Wild nicht vermeiden, Lenkrad gut festhalten und weiterfahren. Auf keinen Fall ausweichen. Ausweichmanöver können schlimme Folgen haben. Auch für andere Verkehrsteilnehmer.
  • Nach einem Unfall: Sofort Warnblinkanlage einschalten und Unfallstelle absichern.
  • Das Tier an den Randstreifen schaffen, damit keine Folgeunfälle passieren.
  • Wegen eventueller Tollwutgefahr das Tier nicht mit bloßen Händen anfassen.
  • Wild niemals mitnehmen! Wer Wild mitnimmt, macht sich der Wilderei schuldig. Strafanzeige droht!
  • Einem angefahrenen und verletzten Tier, das flüchtig ist, nicht folgen. Für die spätere Meldung Fluchtrichtung merken oder markieren. So kann der Jäger oder Förster später mit einem ausgebildeten Hund dem verletzten Tier folgen und es von seinem Leiden erlösen.
  • Unfall unverzüglich am besten der Polizei melden. Bescheinigung über den Wildunfall ausstellen lassen. Das ist wichtig für den Schadensersatzanspruch.

Anhänge: Infokarte_Wildunfall.pdf    [Infokarte Wildunfall als Beilage zum Fahrzeugschein]    1649 Kb

Fotos/Text: Landesjagdverband Schleswig-Holstein

Staatlich bestellte Seehundjäger

Der Seehund unterliegt dem Jagdrecht. Er wird seit 1974 in Schleswig-Holstein nicht mehr bejagt. Jäger sind im Rahmen ihrer Hegeverpflichtung zuständig und verantwortlich für den Schutz dieser Wildart. Die Landesregierung hat in Schleswig-Holstein Seehundjäger als verantwortliche Jagdaufseher eingesetzt.

Aufgaben der Seehundjäger:

    Betreuung von Heulern (verlassenen Jungtieren) und verletzten Seehunden
    Bergung toter Meeressäuger
    Kontrollfahrten
    Informations- und Aufklärungsarbeit.

Immer wieder werden an den Küsten allein liegende heulende junge Seehunde gefunden, die den Kontakt zu ihrer Mutter verloren haben. Ihr Heulen dient dazu, den Kontakt zum Muttertier wiederherzustellen. Solche Seehunde sollte man tunlichst in Ruhe lassen, so dass die Mutter ungestört zu ihrem Jungen zurückkehren kann. Als "Heuler" werden nur die Jungtiere bezeichnet, die während der Säugezeit, in der sie sich noch nicht selbständig ernähren können, dauerhaft den Kontakt zur Mutter verloren haben. Findet man einen so genannten „Heuler“ an Badestränden, in Hafenanlagen oder weit entfernt von den eigentlichen Seehundbänken, sollte man die Polizei, den örtlichen „Seehundjäger“, Jagdpächter oder eine Seehundstation informieren. Das Fachpersonal entscheidet dann, wie weiter mit dem Heuler verfahren wird. Jeder Einzelfall wird vom zuständigen, speziell geschulten und vom Land Schleswig-Holstein beauftragten Seehundjäger sorgfältig geprüft. Nur er ist berechtigt, das Tier aufzunehmen und an die Seehundstation zu übergeben. Die Seehundstation Friedrichskoog ist gemäß internationalem Seehundabkommen die einzig autorisierte Aufnahmestelle für verlassen oder erkrankt aufgefundene Robben in Schleswig-Holstein.

In der Station wird das Jungtier zunächst tierärztlich untersucht und einige Tage in Quarantäne gehalten. Dann werden Kleingruppen im naturnah gestalteten Aufzuchtbereich gebildet, um soziale Kontakte zu Artgenossen zu ermöglichen. Die jungen Robben müssen in den ersten Wochen zwangsernährt werden, bevor sie lernen Fischstücke zu fressen und ganze Fische selbständig im Wasser aufzunehmen.  Klappt das gut, dürfen sie in das Auswilderungsbecken umziehen, wo sie abschirmt von Dünen die letzten Wochen bis zur Auswilderung verbringen. Der gesamte Aufzuchtbereich ist für Besucher nicht zugänglich. Die Fenster des Informationszentrums, Videokameras und der 17m hohe Aussichtsturm ermöglichen jedoch eine störungsfreie Beobachtung der Jungtiere. Jeder unnötige Kontakt zu Menschen wird vermieden. Die jungen Seehunde bleiben zwei bis drei Monate in der Station und müssen ein Gewicht von 25-30 kg erreicht haben, bevor die Abschlussuntersuchung erfolgen kann. Sind die Tiere gesund, dürfen sie nach der Genehmigung der Nationalparkverwaltung wieder in die Freiheit des Wattenmeeres entlassen werden. Die Aufzucht der Heuler ist für den Bestand unerheblich und geschieht rein aus Tierschutzgründen. Alle Tiere werden mit einer Flossenmarke und einem Transponder markiert, um sie bei einer späteren Sichtung oder Fund einwandfrei erkennen zu können.

Zusätzliche Informationen zu diesem Thema erhalten Sie beim Landesjagdverband Schleswig-Holstein oder bei der Seehundstation Friedrichskoog.

 

Bilder und Text: Landesjagdverband Schleswig-Holstein

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Infomobil

Jäger und Natur op Tour


       
1. Idee

Die Kreisjägerschaft Dithmarschen Nord e.V. mit ihren angeschlossenen 15 Hegeringen sind über das Jahr gesehen auf unterschiedlichen Veranstaltungen zum Thema Jagd und Natur" präsent.

Mit dem Einsatz des Info-Mobiles und der entsprechenden Ausstattung wird es unserer Kreisjägerschaft und den Hegeringen ermöglicht, sich professionell der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Als einen wahren Glücksfall ist der Beitrag vom Zoologischen Präparator Rainer Schmidt aus Arkebek. Der bekannte Maler von Jagdszenen hatte der Kreisjägerschaft 67 Tierpräparate zur freien Auswahl überlassen, die aus der Auflösung der Sammlung "Wanderndes Museum" der Universität Kiel stammten. Die Tiere sind von Studenten in vier Jahrzehnten zusammengetragen wurden und sind allesamt Opfer unserer industrialisierten Umwelt.

Keine dieser geschützten Tierarten wurden vorsätzlich getötet !

Das Info-Mobil soll nicht als fahrendes Museum betrachtet werden. Vielmehr soll mit dieser Einrichtung Anregungen zum Mitmachen und Anfassen geboten werden, quasi als Aufforderung zur direkten Naturerfahrung.

2. Ausstattung

Das seit Anfang April 2005 in Dienst gestellte Info-Mobil besteht aus ca. 6 Meter langen, begehbaren Bauwagen und enthält zahlreiche Materialien für handlungsorientierte Umwelterziehung.

Das Info-Mobil ist für zielgerichtete Themen optimal ausgestattet und kann an jedem Ort zu jeder passenden Gelegenheit eingesetzt werden.

Neben den heimischen Tierpräparaten können DVD-Filme gezeigt und Tierstimmen gehört werden.

Zudem ist der Wagen mit Informationstafeln und Nistkästen bestückt.

In den Fühlkästen lassen sich diverse Felle verschiedener Wildtiere erraten.

Weitere Materialien wie Bestimmungshilfen sind zum unmittelbaren Einsatz für die Arbeit für Groß und Klein bestimmt.

Auf besonders großes Interesse stoßen regelmäßig Lockinstrumente- wie z. B. die Hasenklage.



3. Präparate heimischer Wildtierarten

Das Info-Mobil ist mit bereits ca. 100 verschiedenen Tier- und Feuchtigkeitspräparaten, von Schalenwild über Hasen und Nagetiere, Raubwild, Hühnervögel, Schnepfenvögel, Rallen, Möwen, Wildgänse, Wildenten, Säger, Greifvögel, Eulen, bis zu Singvögel, darüber hinaus mit diversen Holzobjekten wie Baumscheiben und -früchten ausgestattet.

4. Zielgruppen

Kindergarten (ab 3 Jahre) - Pflegeleicht mit Phantasie

Die Arbeit mit diesen noch jungen Kindern fällt leicht, da Sie noch einfach und sehr direkt denken. Wissen über Tiere verpacken wir am besten in kleinen Geschichten.

Grundschulkinder (6 - 12 Jahre) - Spürnasen mit Entdeckergeist

In diesem Alter ist der Entdeckerdrang besonders stark ausgeprägt.

Das ist der ideale Zeitraum für Waldführungen bzw. Reviergänge, Spannung ist angesagt.

Pubertät (13 - 16 Jahre) - Halbstarke mit Mutproben

Die Jugendlichen sind jetzt in der Pubertät.

Wer den Kids, die Möglichkeit gibt, sich in der Natur zu beweisen, der hat Ihre Aufmerksamkeit gewonnen. Auf jeden Fall weckt diese Art der Erlebnispädagogik auch beim "coolsten" Jugendlichen Interesse für die Natur.

Oberstufen oder Berufsbildende Schulen (17 - 20 Jahre) – Forscher mit Diskutierlaune

Diese jungen Leuten macht es in der Regel Spaß, sich als "Forscher" zu betätigen.

Wir können mit ihnen Laubstreu bestimmen, Wildtiere beobachten oder Pflanzen bestimmen. Dazu kommen Diskussionen über Themen wie Jagd und Naturschutz, Wild und Wald sowie nachhaltige Nutzung von Natur, um nur einige zu nennen.

Erwachsene (21 - 60Jahre)

Auch bei Erwachsenen sollte man besser nicht zu viel voraussetzen: Noch lange weiß nicht jeder, dass ein Kitz nicht das Baby vom Hirsch und ein Kaninchen nicht das Gleiche wie ein Hase ist.

Senioren

Wer einmal mit Senioren gearbeitet hat, weiß, dass der Wissensdurst der Älteren das Interesse der Jungen oft weit überflügelt.

Behinderte Menschen

Grundsätzlich reagieren behinderte Kinder nicht anders als ihre "ganz normalen" Spielkameraden.

Riechen, Fühlen, Schmecken, Hören - mit der Rückbesinnung auf unsere Sinne ist man auch beim Umgang mit Behinderten auf der richtigen Fährte.

5. Veranstaltungsformen

Besuch im Kindergarten, Schulstunde, Projektwoche

Grundsätzlich kann man sagen, dass diese Altersgruppen fast immer ein Erfolg sind.

Die Zeit, die man sich für eine Altersgruppe nehmen sollte, beträgt im Raum 1,5-2 Stunden, während man im Freien bei genügend Pausen gut das Doppelte schaffen kann.

Allerdings ist bei den 3- bis 6-Jährigen das Aufnahmevermögen bei 5-10 Tieren sicherlich erschöpft.

Die ab 7-Jährigen schaffen schon bis zu 20 Tiere.

Kindergeburtstage

Eine gute Gelegenheit für uns Jäger, Jugendlichen mehr als einen kurzen Blick ins Revier zu bieten.

Waldführung, Wild- bzw. Naturlehrpfade

Aufgabe der Besucher ist es, die Tiere zu entdecken und zu benennen. Zusätzlich findet das Publikum Lebenspuren von Wildtieren, wie Fährten, Losung, Gewölle, Rupfung etc.

Bei der Lösung der Aufgaben leisten wir gern Hilfestellung. Denn hier soll schließlich kein Wissen abgefragt, sondern neue Kenntnisse sollen erworben werden.

Fest-, Ausstellung- u. Messeauftritt

Ob Stadtfest, Tag der offenen Tür, Messen oder Regionalausstellungen mit attraktiven Ständen werden sie/wir schnell zum Publikumsmagnet. Die Besucher werden aktiv ins Programm einbezogen. Angesagt sind Spiel und Spaß und dazu gibt´s Informationen in Sachen Natur und Jagd.

Hegering übergreifende Veranstaltungen

Durch das Info-Mobil kann eine besonders und wirkungsvolle Öffentlichkeitsarbeit geleistet werden.

Die nichtjagende Bevölkerung, insbesondere junge Menschen, sollten die heimische Natur mit Ihrer Fauna und Flora kennenlernen. Selbstverständlich erhofft man sich dadurch auch mehr Verständnis für die Jagd.

6. Mögliche Themen

Das Info-Mobil bietet Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Möglichkeit, Tieren und Pflanzen neu zu begegnen und die Zusammenhänge in der Natur zu entdecken und begreifbar machen.

Bei Waldrallyes, Revierrundgängen oder beim Unterricht mit dem Info-Mobil können sich viele Schüler oft zum ersten Mal ein Bild davon machen, wie groß ein Dachs, wie rau eine Wildschweinschwarte oder wie spitz ein Marderzahn ist.

Beispiele

Heimische Wildtierarten

Diverse Lebensräume (Moor, Küste/ Wasser, Wald, Feld und Flur) und Unser Küstenbewohner

Seltene Gäste

Vier Jahreszeiten

Diverse Titel von Kinderliedern wie Fuchs, Du hast die Gans gestohlen, alle Vögel sind schon da, Häschen aus der Grube etc.

Kinder und Jugendliche lernen, wenn sie auf ihrem Weg durch das Jagdrevier über die Rupfung eines Greifvogels oder die Beutereste am Fuchsbau stolpern:

Fressen und gefressen werden, Geburt und Tod gehören zum Kreislauf der Natur. Durch diese emotionale Begegnung, bei der alle Sinne beteiligt werden, sind die Kinder in der Lage, die erlernten Zusammenhänge auch auf andere Situationen zu übertragen.

Die Verfügbarkeit und die attraktiven und vielseitig gestalteten Angebote ermöglichen es den Nutzern, eine neue Beziehung nicht nur zur Natur allgemein, sondern ganz konkret auch zur Natur in der eigenen Umgebung aufzubauen.

7. Einsatzplanung

Was sollte vor einem Info-Mobil Einsatz bedacht werden ?

Die Organisation des Einsatzes eines Info-Mobiles muss sehr gewissenhaft vorbereitet werden. Was nützen beste Absichten und größte Begeisterung, wenn die Veranstaltung mit einem organisatorischen Chaos beginnt oder endet?

Die wichtigsten Punkte der Planung lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Veranstalter

Der Veranstalter einer Natur-Aktion ist in der Regel ein Hegering oder Kreisgruppe/ Kreisjägerschaft. Es ist aber auch möglich, dass andere Organisationen wie Kindergärten, Schulen, Gemeinden, Vereine oder Verbände das Info-Mobil ausleihen und damit eigene Veranstaltungen durchführen.

Ort

Der Ort der Veranstaltung beeinflusst natürlich auch die Vorbereitungen. Er entscheidet vor allen Dingen darüber, welches Material man besorgen/ mitnehmen muss.

Zu dem müssen Absprachen getroffen werden mit den Hausherren, Förster, Hegering und dem Jagdpächter welche Wege und Gebiete für die Veranstaltung geeignet sind und welche zu vermeiden sind.

Terminabsprache

Bei der Terminabsprache haben viele Anfrager kaum Vorstellungen von den möglichen Gestaltungsthemen oder vom Einsatz des Info-Mobiles.

Daher ist eine rechtzeitige Terminabstimmung ca. 4-6 Wochen vorher wichtig.

Einsatz- / Themenmöglichkeiten

Die Inhalte sollte derjenige festlegen, der die Veranstaltung auch durchführt, und nicht der Organisator- er kann den groben Rahmen erfragen.

Zeitaufwand

Als Zeitaufwand für die Gestaltung des Info-Mobiles und der Besorgung der Begrünung ist mit einer Aufbauzeit von ca. 2 Stunden und für den Abbau ca. 1 Stunde einzuplanen.

Transport des Info-Mobiles

Das Info-Mobil ist ein umgerüsteter Bauwagen, der mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 25 km/h hinter einer Zugmaschine (zB. Trecker) transportiert werden kann.

Checkliste

Um das Organisatorische nicht zu vergessen, wird eine Checkliste angefertigt, auf der alle wichtigen Punkte verzeichnet sind. Diese erhält dann jeder Verantwortliche.

Was kostet das Ausleihen des Info-Mobiles ?

Das Ausleihen des Info-Mobiles ist kostenlos. Wir sind ständig bemüht, die Ausstattung des Info-Mobiles zu erweitern. Daher würden wir uns über eine Spende für die Anschaffung neuer Präparate unserer heimischen Wildtierarten sehr freuen.

Ansprechpartner

Die Betreuung des Info-Mobiles durch das Ehepaar Daniela-Y. und Volko Hering gewährleistet, dass Schulen und anderen Zielgruppen unmittelbare Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Volko und Daniela-Y. Hering, Dorfstr. 40, 25791 Barkenholm

Telefon 0 48 36/ 99 59 19

oder

E-Mail This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Wenn wir mit "Jäger und Natur op Tour" sind, stellen wir immer wieder fest, dass Kinder und Jugendliche- aber auch Erwachsene -mehr wissen über exotische Arten, als über die in unserer Heimat freilebenden Tiere, Bäume und Pflanzen.

Dies versuchen wir mit Jäger und Natur op Tour" zu ändern und das fehlende Bewusstsein für die Lebensbedürfnisse der heimischen Fauna und Flora wieder zu wecken.

Verständnis für das Handeln und für die Aufgaben des Jägers ist nur dann zu erwarten, wenn man die Grundzüge der Naturkreisläufe möglichst in der Praxis kennengelernt hat."

Viel Waidmannsheil

Daniela -Y. und Volko Hering für die Realisierung des Infomobils.

Wildunfälle - Infos und Tipps

In Deutschland ereignen sich jährlich weit über 200.000 Wildunfälle. Dabei werden ca. 2.500 Personen verletzt, wobei der Tod von rund 50 Personen zu beklagen ist. Und die Zahlen steigen von Jahr zu Jahr.

Die meisten Wildunfälle ereignen sich im Frühjahr und im Herbst während der Dämmerungsphase zwischen 5:00 Uhr und 8:00 Uhr morgens sowie zwischen 17:00 Uhr und 22:00 Uhr abends.

Gerade während dieser Zeiten sollten Sie deshalb mit besonderer Aufmerksamkeit und mit angepasster Geschwindigkeit in Regionen fahren, in denen mit Wildwechsel zu rechnen ist.

Kollisionen mit Rehen, Hirschen oder Wildschweinen können wegen des hohen Aufprallgewichtes der Tiere fatale Folgen haben.

Übergangsbereiche zwischen Wald- und Feldzonen sowie Straßen, die in Wälder oder dicht bewachsenes Gelände hineinführen, bilden besondere Gefahrenpunkte. Hier sollten Verkehrsteilnehmer regelmäßig mit erhöhter Aufmerksamkeit fahren, denn das Wild verhält sich auf der Straße vielfach unberechenbar. Es verlässt die Fahrbahn nicht immer auf dem kürzesten Weg, sondern läuft oft auch vor dem jeweiligen Fahrzeug her. Sobald ein Tier neben der Fahrbahn auftaucht, ist die Geschwindigkeit zu reduzieren und das Fernlicht abzuschalten.

Da Wild häufig in Rudeln auftritt, muss mit weiterem Wild gerechnet werden. Wie die Erfahrung zeigt, kann Wild ein sich näherndes Fahrzeug bis zu einer Geschwindigkeit von 50 bis 60 km/h noch gut einschätzen.

Beherzigen Sie daher bitte folgende Sicherheitstipps der Polizei:

• Beachten Sie im eigenen Interesse unbedingt Warnschilder, die auf mögliche Wildwechsel hinweisen!

• Reduzieren Sie Ihr Tempo deutlich! 70- 80 Stundenkilometer sollten das oberste Limit sein, um im Falle des Falles einen möglichst kurzen Anhalteweg zu haben.

• Vorausschauendes Fahren und ein entsprechendes Gefahrenbewusstsein können folgenschwere Wildunfälle vermeiden helfen: Behalten Sie die Fahrbahnränder im Auge und halten Sie wenn möglich einen Sicherheitsabstand zum rechten Fahrbahnrand ein

• Falls plötzlich Wild auftaucht: nicht in Hektik verfallen!

• Nicht unkontrolliert ausweichen! Riskieren Sie nicht gegen einen Baum zu prallen oder gar in den Gegenverkehr zu geraten! Dann lieber das kleinere Übel wählen und zunächst geradeaus in Richtung des Tieres fahren!

• Gefährden Sie möglichst auch nicht den nachfolgenden Verkehr! Bremsen Sie nur, wenn kein Auffahrunfall droht!

• Ist die Fahrbahn für ein Bremsmanöver frei, so sollten Sie allerdings konsequent bremsen, hupen und abblenden, damit das Wild auf der Straße vor Ihnen einen Fluchtweg finden kann.

• Rechnen Sie außerdem damit, dass nach dem ersten Tier noch ein ganzes Rudel Ihre Fahrbahn kreuzen könnte! Bleiben Sie bremsbereit!

Wenn es trotzdem zu einem Crash gekommen ist:

• Auch hier gilt: Ruhe bewahren und umsichtig handeln!

• Unfallstelle absichern! Warnblinklicht einschalten! Warndreieck in ausreichendem Abstand von der Unfallstelle aufstellen! Achten Sie dabei darauf, dass andere Verkehrsteilnehmer Sie in der Dunkelheit wahrnehmen können; etwa, indem Sie zum Beispiel eine reflektierende Warnweste tragen!

• Wurde jemand verletzt, so leisten Sie Erste Hilfe!

• Um nachfolgende Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden, sollten Sie tote Tiere wenn möglich an den Fahrbahnrand schaffen. Fassen Sie Füchse wegen der Tollwutgefahr möglichst nur mit Handschuhen, Lappen oder etwas Ähnlichem an!

• Angefahrene Tiere nicht mitnehmen, sonst droht eine Anzeige!

• Für die Versicherung, der Sie den Schaden ebenfalls zeitnah melden sollten, ist es nützlich, wenn Sie Beweise sichern (Zeugen, Fotos, Unfallspuren wie z.B. Haarreste)!

• Wildunfälle am besten unverzüglich über 110 der Polizei melden! Die informiert dann auch den zuständigen Jäger.

• Wildschadensbescheinigungen“ für die Versicherungen werden vom Jagdausübungsberechtigten oder Revierpächter ausgestellt. Am besten – soweit möglich – unverzüglich am Unfallort, spätestens am nächsten Morgen einholen. Es könnten sich sonst Schwierigkeiten mit der Versicherung bei der Abwicklung des Schadens ergeben.

• Die Jagdausübungsberechtigten und Revierpächter sind berechtigt, für die Ausstellung der „Wildschadensbescheinigung“ eine geringe Gebühr zu erheben.

Die Polizei und die Jägerinnen und Jäger unserer Kreisjägerschaft wünschen Ihnen eine unfallfreie Fahrt.

Links

Auf dieser Seite haben wir Ihnen eine Liste interessanter Links zusammengestellt, die mit Jagd und Naturschutz in Verbindung stehen:
   
Fährverein Bargener Fähre e.V.
   
Jagdmaler und Präparator Rainer Schmidt
Firma Waffen Schrum, Tellingstedt
Kreis Dithmarschen
Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V.
JAGD online - Deutscher Jagdschutzverband
Angelsport im Landessportfischerverband Schleswig-Holstein
Landesverband Schleswig-Holsteinischer Angler und Fischer e.V.
Sportangelverein „Früh auf“ Heide e.V. von 1934
Schießstand der KJS - Dithmarschen - Nord
"Fuchsbau (Vossbu)" - Schiessstand Heide
Jagdhornbläsergruppe Heide
Dithmarschen Wiki
jugendPROnatur (JPN) im Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V.

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www.kjs-dithmarschen-nord.de

Verantwortlich:

Inhalt: Vorsitzender: Axel Claußen, Lindenstraße 16, 25782 Tellingstedt und Stefan Vergo, Poppenwurth 10, 25764 Oesterwurth
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LayOut und technische Realisierung: Sascha Bolle, Teichweg 1, 25779 Süderheistedt, Tel. 0481/8562616
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